Das Vorstellungsgespräch. Was dich erwartet.
Ein Personaler will dich kennenlernen, nicht überführen. Er prüft, ob du ins Team passt, wie du unter Druck reagierst und ob deine Motivation glaubwürdig ist. Wer das weiß, geht entspannter rein.
Die Klassiker und was dahintersteckt.
„Erzählen Sie über sich" meint deinen beruflichen Werdegang, nicht dein Privatleben. Zwei, drei relevante Stationen, warum du hier bist, was dich antreibt, das reicht.
Bei Stärken: nicht übertreiben, aber auch nicht zu bescheiden. Wer sagt „ich bin manchmal zu perfektionistisch" als Schwäche, hat sich nicht vorbereitet. Wähle etwas Echtes und zeige, dass du daran arbeitest.
Fragen zur Ex-Firma.
Sprich nie schlecht über deinen alten Arbeitgeber. Nie. Auch wenn es Gründe gäbe. Der Personaler hört dabei nur, wie du über andere redest und denkt an sich selbst.
Bei der Frage nach dem Jobwechsel: ehrlich antworten. Neue Herausforderung, bessere Vereinbarkeit, Umzug, das sind nachvollziehbare Gründe. Der Klassiker „ich suche eine neue Herausforderung" klingt auswendig gelernt.
Fragen die aus der Reserve locken sollen.
„Sie sind doch überqualifiziert?" ist keine Absage, es ist eine Einladung zu erklären, warum du trotzdem willst. Nutze sie.
„Was machen Sie in der Freizeit?" klingt harmlos. Bei risikoreichen Sportarten denkt der Personaler an Ausfallzeiten. Das ist unfair, aber real.
Die wichtigste Vorbereitung.
Hausaufgaben machen. Was macht das Unternehmen, wer sind die Kunden, was steht aktuell in der Presse. Die Frage „Was wissen Sie über uns?" sollte kein Stolperstein sein.
Und: ruhig bleiben bei heiklen Fragen. Wer vorbereitet ist, muss nicht improvisieren.